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FIL-Kongress : Thüringer Schlittenverband geht ins Rennen um WM 2023

Auf dem 67. Kongress des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL), der ab kommenden Freitag in der Slowenischen Landeshauptstadt Ljubljana stattfindet, fällt eine für den Wintersportstandort Thüringen wichtige Entscheidung. Es geht um nicht weniger als die Ausrichtung der Rennrodelweltmeisterschaft 2023, für die sich der Thüringer Schlitten- und Bobsportverband (TSBV) mit dem Standort Oberhof bewirbt.

„Als einziger Bewerber für die Ausrichtung gehen wir selbstbewusst aber nicht überheblich in die Präsentation“, versichert der TSBV-Präsident und somit auch Chef de Mission, Andreas Minschke, im Vorfeld der Entscheidung der rund 30 Nationalverbände.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Gemeinsam mit dem Freistaat und dem Zweckverband Thüringer Wintersportzentrum sind die Weichen für eine Ertüchtigung der Bahn gestellt. Damit wird die Bahn sportfachlich, technisch, infrastrukturell und ökologisch alle aktuellen Anforderungen erfüllen und über die Weltmeisterschaften hinaus beste Bedingungen für Spitzenathleten und Nachwuchs bieten. Nachdem wir in Oberhof bereits drei Weltmeisterschaften erfolgreich durchgeführt - und jedes Jahr den zuschauerstärksten Weltcup haben, wissen wir, wie man solche Highlights organisiert. Eine Schablone gibt es aber nicht. Wir wollen die Kufensporttradition und die Anforderungen eines modernen Sportevents miteinander verbinden und einen Wettkampf mit überregionaler Strahlkraft organisieren“, verdeutlicht der Verbandschef.

Hochkarätig besetzt ist die Thüringer-Delegation allemal. Der Thüringer Sportminister Helmut Holter, die Schmalkalder Landrätin und Zweckverbandsvize Peggy Greiser, die  Rodel- und Trainerlegende Norbert Hahn, der Bundesstützpunkttrainer Jan Eichhorn und der TSBV-Sportdirektor und OK-Chef, Uwe Theisinger, komplettieren das Team um Andreas Minschke.   

Quelle: Wolfgang Harder FIL