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TSBV beruft Nachwuchssportler in Landeskader

Mit einer Berufungs- und Ehrungsveranstaltung startete der Thüringer Schlitten- und Bobsportverband (TSBV) heute in die Olympiasaison 2017/2018. Im neuen Mehrzweckgebäude an der Schlitten- und Bobbahn in Oberhof traf sich heute dazu das „Who-is-Who“ des Kufensports im Freistaat. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen jedoch nicht nur die bekannten Thüringer Spitzensportler wie Dajana Eitberger, Sascha Benecken, Johannes Ludwig und Mariama Jamanka, sondern ebenso der sehr erfolgreiche Nachwuchs in den Sportarten Rennrodeln, Bob und Skeleton.

So wurden insgesamt 46 Nachwuchssportlerinnen und Sportler in die jeweiligen Landeskader berufen. Spitzenreiter ist mit 36 Berufungen das Rennrodeln, Bob und Skeleton folgen mit jeweils sechs neuen Kaderathleten. Zudem dürfen sich zwölf Rennrodlerinnen und Rennrodler und eine Skeletonin über die Aufnahme am Oberhofer Sportgymnasium freuen.

„Wir sind stolz, dass wir im Nachwuchsbereich auch weiterhin und sehr kontinuierlich hoffnungsvolle Sportler berufen können, die das Potenzial haben, die erfolgreiche Tradition der Kufensportarten im Freistaat vorzuführen“, erklärte TSBV-Geschäftsführer und Sportdirektor Uwe Theisinger und ergänzte, dass dies vor allem ein Verdienst der örtlichen Vereine in den jeweiligen Landkreisen der Freistaates ist. „Was lokal vor Ort und im Ehrenamt geleistet wird, ist beispielhaft und verdient große Anerkennung. Ohne das Engagement an der Basis wären wir heute nicht so erfolgreich und könnten nicht so optimistisch in die Zukunft sehen“, so der Sportchef des Verbandes.

Einen Beweis für die erfolgreiche Arbeitet in den einzelnen Altersklassen gab es bei der anschließenden Verleihung der Ehrennadel des TSBV. Die Auszeichnung für besondere Leistungen in Gold erhielten Johannes Ludwig für das Staffelgold bei den Rodel-Weltmeisterschaften in Innsbruck sowie Mariama Jamanka für ihren Europameistertitel und die Staffelgoldmedaille bei den Bob-Weltmeisterschaften. Die Ehrennadel in Silber ging an Hannes Orlamünder und Paul Gubitz für den Juniorenweltmeistertitel im Rodeldoppel sowie an Benedikt Hertel für sein Gold als Anschieber bei der Junioren WM. Die Auszeichnung des TSBV in Bronze erhielt Max Langenhan für den Junioreneuropameistertitel im Rennrodeln.

Anerkennung finden guten Leistungen auch in der Thüringer Wirtschaft. So stiftete die SV-Agentur Bernd Bader aus Zella-Mehlis in diesem Jahr Förderpreise in Höhe von mehr als 2000 Euro, die insgesamt 18 Sportlerinnen und Sportler überreicht wurden.

Im Anschluss an die mit 150 Gästen (Anmeldungen) sehr gut besuchte Veranstaltung resümierte Uwe Theisinger zufrieden: „Wir führen bei diesem Event bewusst den ambitionierten Nachwuchs mit unseren erfolgreichen Leistungssportlern zusammen. Das schafft für den Nachwuchs eine besondere Motivation und für die Athleten, die Anfang 2018 bei den Spielen im südkoreanischen Pyeongchang an den Start gehen, das Bewusstsein, dass sie mit ihren Leistungen in ihrer Heimat Vorbildcharakter haben und große Anerkennung erfahren“, so Theisinger abschließend.